Obwohl noch keine 40 Jahre konnte sich Erich Walz über sein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk freuen. Überreicht wurden ihm seine Eintrittskarten für das Biathlon Weltcup Rennen in Oberhof schon auf der Weihnachtsfeier der Leichtathleten. Der Rest der Familie Walz sowie Steffen Knapp machten sich dann vom 03.01. - 06.01. auf in das wunderschöne Thüringen. Einen Tag später kamen noch Abteilungsleiter Hartmut Giehl, der stellvertretende Abteilungsleiter Ralf Feucht sowie Björn Holst dazu.
Wenn man das erste Mal bei einem solchen Event dabei ist muss man eben erst ein paar Erfahrungen machen. So zum Beispiel das man vielleicht besser spät an die Strecke geht und früh die Strecke wieder verläßt. Ansonsten kann einen das viel Zeit kosten, da die Zufahrt zu dem Stadion ähnlich dem Dagersheimer Waldstadion verläuft. Bloss deutlich länger, verschneit und mit zig tausend Fans auf der Strecke. Der eingesetzte Buspendelverkehr nötigte den Fahrern deshalb auch alles ab um die ca. 20.000 Fans pro Tag jedesmal zur Strecke und zurück zu bringen. Aber den Leichtathleten kam das mit dem spät kommen und früh gehen doch etwas entgegen, hatte man doch so auch deutlich mehr Zeit die gute Stimmung um den Weltcup herum zu geniessen.
Auch die Kälte am Abend kroch irgend wann unaufhaltsam an einem hoch. Aber in den dazu aufgebauten Festzelte, das so ein manches Festzelt auf dem Stuttgarter Wasen in den Schatten gestellt hätte, wurden man extrem schnell wieder warm.
So wurde die Siegesfeier dann in Oberhof zu einer großen Party, da es zu allem Überfluß auch noch zwei deutsche Siege gab. So war auch das Abendprogramm gerettet. Aber es hätte auch der Stimmung kein großen Abbruch getan, wenn es so nicht gewesen wäre. Die Polizei hat nichts weiter zu tun als den Verkehr zu regeln.
Insgesamt war es ein riesen Erlebnis und für den ausgesprochenen Wintersportfan Erich Walz ein Geburtstagsgeschenk, das er nicht so schnell vergessen wird. Bleibt zu vermerken, das der Schönbuch-Cup noch ein paar mehr Läufer locker weg stecken müßte, aber ein paar Ideen haben die Verantwortlichen mitgenommen.
Nachdem nun das gemeinsame Wintertrainingslager schon zum vierten Mal stattfand kann man bald so langsam von Tradition sprechen. Diesmal ging es vom 19.-21. Oktober wieder nach Albstadt. Trotzdem kommen immer wieder Dinge vor mit denen man so nicht gerechnet hat.
Da war zum einen die ständige Suche nach den Athleten. Da diese inzwischen, genau wie die Trainer auch, wieder ein Jahr älter sind brauche sie auch etwas mehr Auslauf. Dies kann dazu führen das auf einmal Athleten weg sind und Trainer nervös werden. So geschehen gleich am Freitagabend und nochmals am Samstagmorgen. Aber man muss ihnen zu gute Halten das sie sich nicht von dem los geschickten Begleitfahrzeug nach Hause bringen ließen sondern selbständig wieder zurück fanden. Wenn auch reichlich müde und mit großer Verspätung. Danach hatte man aber auch die weitere Umgebung im Griff und es wurde auch keiner in den weiten Wäldern um Albstadt zurück gelassen.
Interessant waren auch die Tischgespräche, hatten sich die Themen gegenüber dem letzten Jahr etwas verändert. Unterlegt mit Demonstrationsunterricht führte dies zu allgemeiner Heiterkeit. Und noch etwas fiel auf. Es war das erste Mal das die Athleten nach den Trainern ins Bett gingen. Zumindest so lange bis die Trainer wieder aufstanden und die noch verbliebenen Athleten ins Bett schickten. Aber es gab auch viel zu feiern. Am Samstag und am Sonntag gab es je einen Geburtstag und Fest muss man eben feiern wie sie fallen.
Trotz aller großen und kleinen Veränderungen blieb es doch ein Trainingslager. Die drei geplanten Trainingseinheiten wurden ohne das sonst übliche Murren der früheren Jahre absolviert. In den Pausen versuchten viele unserem TSV-LA Vorstand Hartmut Giehl über der Sleglinie nachzueifern und abends standen die üblichen Gesellschaftsspiele an. Für den musikalischen Rahmen war auch vortrefflich gesorgt und auch die Küche bot die bewährte Qualität.
Nachdem der Samstag kalt aber sonnig war, lag am Sonntagmorgen der erste Schnee des Winters vor der Tür. Somit war es diesmal sogar ein richtiges Wintertrainingslager. Das es dann natürlich zu einer Schneeball- und Einseifaktion kommen musste war abzusehen.
So gesehen kann man sich schon auf das nächste Jahr freuen und hoffen dass die bunte Mischung sich auch dann wieder so gut versteht wie dieses Jahr, waren dieses Jahr doch noch vom VfL Sindelfingen und der Spvgg Holzgerlingen jeweils eine Athletin bzw. ein Athlet mit dabei.
In der Galerie gibt es noch weitere Bilder vom Wiintertrainingslager Albstadt 2007.