Abt. Leichtathletik

Jahresrückblick 1998

Veröffentlicht: Sonntag, 28. Juni 1998 00:00 Drucken

Aus dem TSV Spiegel - Leichtathletik Jahresrückblick '98

Es war ein starkes Jahr für die Leichtathleten, das an Spannung, aus sportlicher Sicht, kaum zu übertreffen war. Doch nicht nur Leistungen zählten, ganz wichtig waren regelmäßige Treffs der großen Leichtathletikfamilie. Gründe zum Feiern fanden wir immer, und die Themen dazu waren oft sehr originell. Eine schöne Idee war zum Beispiel das Adventjogging mit Brunch" (Idee: Hartmut Giehl alias Einstein ), um nur eine von vielen zu nennen.
 

Kreiswaldlaufmeisterschaften in Altdorf im März 98

Die Sommersaison wurde mit den KWL-Meisterschaften eröffnet. 16 Teilnehmer, schön gemischt von ganz jung bis ziemlich alt, machten sich bei herrlichem Wetter auf den Weg. Stark zeigten sich die 10/11 jährigen Mädchen. Vizemeisterin wurde Sarah Higgs, Jenny Kappler wurde 5. In der Mannschaft belegten sie zusammen mit Veronica Trianni den 2. Platz

Die 9-11 jährigen Jungen hatten es nicht ganz so leicht. Bester war Marcel Klose, der 10. wurde, David Prinz hatte mit der Streckenlänge zu kämpfen, Dennis Müller plazierte sich im Mittelfeld, Andy Marold gab gefrustet seinen Lauf auf.

In der Jugendklasse lieferten sich Dennis Dubnitzki und Tobias Marold ein heißes Duell um Platz 2, der Kampf wurde für Dennis gewertet, Tobias wurde Dritter.

Die Seniorenmänner M30/35 belegten nach guten Läufen den 3. Platz mit der Mannschaft. Ralf Feucht, Erich Walz und Klaus Stahn machten dies möglich. Sönke Reinhold M 40 wurde Fünfter.

Diese Veranstaltung ist die einzige im Jahr, bei der jung und alt gemeinsam am Start stehen. Für alle Beteiligten ist das immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.


Trainingslager – Jugend

Die Jugendlichen hatten im Frühjahr 98 die Gelegenheit, mit anderen Vereinen aus dem Großraum Stuttgart ins Trainingslager zu fahren. Ziel war Italien. In Milano Marittima hatten sie beste Voraussetzungen für den sportlichen Ablauf. Zweimal täglich wurde trainiert. Bei schlechtem Wetter ging es ab in die Trainingsröhre, dort konnten sie trockenen Fußes ihr Pensum bewältigen. Leider mußte diese Röhre zu oft beansprucht werden.


Trainingslager – Aktive

Der geplante Termin wurde kurzfristig von Pfingsten auf Ostern 98 vorverlegt. Statt Allgäu entschieden sie sich dann doch lieber für Italien. Ganz in der Nähe vom Zielort der Jugend hatten sie ihre "Zelte" aufgeschlagen. Neben täglichem Training auf der Tartanbahn, ist es immer wieder eine neue Herausforderung, die hügelige Umgebung mit dem Rad zu bewältigen. Freudig zeigten sie sich auch über den Überraschungsbesuch der Jugend.


Internationale Wettkämpfe

Bergama-Türkei

Dennis Dubnitzki und Tobias Marold waren Teilnehmer der Partnerstadt Olympiade, die im Juni 98 in Bergama ausgetragen wurde. Eine Woche Hitzeschlacht war ganz schön anstrengend. Das beste an dieser Sache war eine Woche Sonderferien.


Brixen – Italien

Jochen Hajdu wurde vom WLV zum Länderkampf nominiert. Die Württembergische Jungendmannschaft belegte den 2. Platz. 11 Mannschaften waren gestartet.

 

Sportliche Highlights

Jochen Hajdu schafft Quali zur deutschen Meisterschaft. Ein Traum wurde wahr. Gleich in seinem 1. Auftaktrennen gelang es ihm die Norm von 11,40 sec zu unterbieten. Mit 11,28 sec war er für Berlin qualifiziert. Auch über 300 m sprintete er, ein paar Wochen später, mit 35,98 sec ins Ziel und lag deutlich unter der deutschen Norm.

Bezirksmeisterschaften 98 Jugend.

Es war schon unglaublich was unsere Jungs bei diesem Wettkampf in den Beinen hatten. Weil es so schön war noch mal zur Erinnerung:

  • Bezirksmeister 100 m      Jochen Hajdu
  • Bezirksmeister 300 m      Jochen Hajdu
  • Bezirksmeister 800 m      Dennis Dubnitzki
  • Bezirksmeister 4x100 m  TSV Dagersheim Dubnitzki, Seitter, Marold, Hajdu
Ohne den Schüler Michael Seitter wäre die Staffel nicht zustande gekommen. Sein Mut wurde gleich mit einem Titel belohnt. Die Staffel vom VfL Sindelfingen mußte sich bei diesen Meisterschaften, wider erwarten, mit dem 2. Platz begnügen.

 

  • 1998_Staffel


Die erfolgreiche Staffel von links nach rechts :
Tobias Marold, Dennis Dubnitzki, Michael Seitter, Jochen Hajdu

 

Schüler starten mit Bestleistungen in den Sommer 98

Gut trainiert über den Winter hatten die Schüler. Fast alle setzten neue Bestmarken bei den Wettkämpfen in Nufringen und Ostelsheim. Am Start standen: Andi Bittner, Marcel Klose, Denis Kappler (alle drei standen auf dem Treppchen), David Prinz, Dennis Müller, Gaetano Trianni, Andi Marold,Jenny Kappler, Steffi Klose, Loredana Mergola, Veronica Trianni, Sabrina Czorny.

 

Schönbuch-Cup in Dagersheim

Zum 1. Mal fiel der Dagersheimer Waldlauf in die Cup-Wertung. Über 300 Athleten waren ins Waldstadion gekommen, weit mehr als in den Jahren zuvor.

 

Aus organisatorischer Sicht ein Mammutprogramm-, denn paralell dazu fanden noch Kidsläufe statt. Die Läufer waren von der Strecke hell begeistert, genauso wie vom Ablauf, denn alles klappte wie am Schnürchen, sehr zur Freude der Abteilung. Viele viele Helfer waren notwendig, um diesen Tag reibungslos über die Bühne zu bringen.

 

Am Ende des Schönbuchcups hatte Ali Hasseine die meisten Punkte in der Männerwertung gesammelt und wurde als Sieger gefeiert. Die Jugendwertung ließ die Dagersheimer jubeln. Tobias Marold belegte in seiner Altersklasse den 2. Platz in der Gesamtwertung.


Zehnkampf – Bezirksmeisterschaften/Jedermann

Einen professionellen Wettkampf zeigten die Zehnkämpfer bei den Bezirksmeisterschaften. Bei Traumwetter kämpften sie an zwei Tagen um Punkte. Zum "Lacher" wurde dagegen der Zehnkampf für jedermann/frau. Zwei Tage standen unter dem Motto "Spaß am Spiel".

  • 1998_Zehnkampf

Über 20 Teilnehmer, im Alter von 14-64 Jahren standen am Start, um die Vielfalt der Leichtathletik kennenzulernen. So mancher mußte feststellen, daß vieles nicht so leicht zu bewältigen ist. Wie muß ich den Stab halten ?' (Stabhochsprung) "Liegt der Diskus richtig in der Hand?" ( Meistens war die Antwort –Nein!)

 

 
Aber eines hatten alle richtig gemacht. Sie hatten viel gute Laune mitgebracht und jeder war voll des Lobes über eine besonders gute Leistung der Konkurrenz. Stolz waren am Schluß alle, – war es doch eine wirkliche Meisterleistung für jeden Einzelnen.

 

Schattenseite – Verletzung

Ein Traum ist schnell ausgeträumt, wenn ein Athlet sich verletzt. Diese schmerzliche Erfahrung machte auch Jochen Hajdu. Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig. Baden -Württembergische und Deutsche Meisterschaften standen doch noch an.Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, bei den BW Meisterschaften zu starten. Mehr als ein 7. Platz über 100 m und ein 6. Platz über 300 m waren aber nicht drin. In Berlin, bei den DM, verzichtete er auf die 300 m. Über 100 m blieb er gleich 2x unter Norm und belegte immerhin noch den 23. Rang.


Ausklang

Einen harmonischen Ausklang fanden die Leichtathleten bei der Weihnachtsfeier, die von den Athletenfrauen vorbereitet wurde. Mit Spaß, Spiel und Weihnachtsliedern verging die Zeit recht schnell. Frohgelaunt verabschiedeten sich alle ins Neue Jahr.  

Jahresrückblick 1997

Veröffentlicht: Samstag, 28. Juni 1997 00:06 Drucken

Aus dem TSV Spiegel - Leichtathletik Jahresrückblick '97

Das Jahr war wie immer nicht nur von sportlichen, sondern auch von gesellschaftlichen Ereignissen geprägt. So gab es neben den Wettkämpfen und Meisterschaften vor allem das Trainingslager, den Jedermannzehnkampf, den Volkslauf sowie zwei Hochzeiten in der Abteilung zu feiern.


Kreiswaldlaufmeisterschaften am 12. April

Die Waldlaufmeisterschaften stehen traditionell am Saisonbeginn und sind der einzige Wettkampf, bei dem alle Altersklassen am Start vertreten sind. Um also einmal mit allen Mitgliedern zusammen einen Wettkampf bestreiten zu können, wurde die gesamte Abteilung zur Teilnahme aufgefordert.' Der eine oder andere war davon zwar nicht begeistert, aber beugte sich dann doch dem Gruppenzwang. Bei s... kaltem Wetter machte sich dann alles, was Beine hatte, auf den Weg nach Leonberg-Eltingen. Jeder sollte seine Ausdauer bei Streckenlängen zwischen ca. 800m und 9 km auf die Probe stellen, ein erster Leistungsparameter für die kommende Saison.

Für viele Jüngere war es die erste Teilnahme bei einem Waldlauf. Der eine oder andere hatte daher so seine Schwierigkeiten, sei es direkt am Start oder, der eigentlich eindeutigen Streckenführung zu folgen. Wenn gleich grundsätzlich lediglich die Teilnahme in Vordergrund stand, gab es in dem großen Teilnehmerfeld des TSV (21 Teilnehmer) einige sehr erfreuliche Leistungen:


Schüler C M 10, Laufstrecke 950 m

  • Platz 5 Andreas Bittner 4.02 min

Schüler B M 13, Laufstrecke 1900 m

  • Platz 5 Bernd Marold 6.16 min

Schüler A M 14, Laufstrecke 2850 m

  • Platz 6 Michael Seitter 11.16 min

Schüler A M 15, Laufstrecke 2850 m

  • Platz 3 Dennis Dubnitzki 8.32 min
  • Platz 4 Tobias Marold 8.56 min

Meisterklasse Männer, Laufstrecke 8550 m

  • Platz 2 Erich Walz 34.17 min
  • Platz 4 Ralf Feucht 35.41 min
  • Platz 5 Björn Holst 36.30 min

 

Die Aktiven ganz stark. Gold gab es für diese Mannschaftsleistung. Insgesamt eine positive Aktivität, nächstes Jahr zur Nachahmung empfohlen.


Trainingslager in Wald im Allgäu

Das traditionelle Trainingslager fand diesmal vom 17. Mai – 24. Mai in Wald im Allgäu und nicht wie sonst üblich in Italien statt. Um dabei stabile Wetterverhältnisse anzutreffen, wurde es erst an Pfingsten und nicht schon an Ostern ausgetragen. Dennoch meinte es der Wettergott nicht allzu gut mit uns Leichtathleten. Es war häufiger kühl und regnerisch. Im zünftigen Allgäuer Quartier auf dem Bauernhof waren alle gut aufgehoben. Die Trainingsbedingungen im Stadion in Marktoberdorf waren ebenfalls excellent.
Die Aktiven konnten bei der hügeligen Landschaft am einen oder anderen Nachmittag hervorragend ihrer Radfahrleidenschaft nachgehen, während sich die Jugend grundsätzlich zweimal am Tag auf dem Platz quälen mußte. Abends stand dann wieder die Geselligkeit an erster Stelle.

 

 

  • 1997_Wald
Der Mittwoch wurde zum trainingsfreien Tag erklärt. Die einen nutzten diese Zeit zu Schloßbesichtigungen und lauschten der Geschichte des Bayernkönigs. Die Jüngsten weilten lieber am nahe gelegenen Schwaltenweiher. Allerdings war es zum Baden noch viel zu kalt, doch zu einer Bootsfahrt reichten die Temperaturen allemal.

 

Die ganz Harten konnten es wieder mal nicht lassen. Sie schwangen sich auf die Fahrräder. Vorteil der kurzen Anreise war vor allem, daß viele Aktive, wie auch ehemalige Aktive, die keine ganze Woche Zeit hatten, den Weg nach Wald fanden und einen ein- oder mehrtägigen Besuch abstatteten.

Fazit eines, alles in allem gelungenen Trainingslagers, gesellschaftlich ein Erfolg aber Allgäu ist halt doch nicht Italien.

 

10. Dagersheimer Waldlauf, am Samstag, 13.September

Der Dagersheimer Waldlauf hatte Jubiläum. Schon zum 10. Male schickten wir Läufer und Läuferinnen auf die Strecken. Auch die Faustballabteilung feierte Jubiläum und umrahmte sozusagen unsere Laufveranstaltung.

 

Der Volkslauf bietet ein reizvolles Kontrastprogramm zum Böblinger Stadtlauf, da die Strecke nur im Wald geführt wird. Der Lauf hat sich aus bescheidenen Anfängen unterdessen ganz schön gemausert und weist in der Regel über 150 Teilnehmer auf Diese Jahr waren es leider einige weniger, da sich unsere Veranstaltung mit dem Böblinger Stadtlauf terminlich kreuzte, was aber im kommenden Jahr abgestellt wird. Alle Laufbegeisterte aus Dagersheim und Umgebung waren eingeladen, sich an diesem Lauf zu beteiligen.

 

Wie immer winkten Preise und Urkunden in allen Altersklassen. Für gute Bewirtung der Begleiter und Zuschauer war gesorgt.

 

Im Jahr 1998 wird der Volkslauf am 12.09 im Rahmen des Schönbuchcups ausgetragen. Wir erhoffen uns dadurch eine deutliche Aufwertung der Veranstaltung in bezug auf die Teilnehmerzahl als auch ein höheres sportliches Niveau in der Spitze. Dies sollte aber keinesfalls die bisher erschienene breite Läuferschar abschrecken, daher werden wiederum beide Strecken 7,5 und 15 km angeboten. Lediglich die 15 km zählen zur Cupwertung.

 
Neu wird auch der Kids Cup im Rahmen dieser Veranstaltung angeboten, bei dem auch die Kleinen in verschiedenen Altersklassen ab Jahrgang 91 wettstreiten können (Strecken zwischen 400 m bis 1200m altersabhängig). Zudem wird ein buntes Beiprogramm für Kinder und Jugendliche geboten, das hoffentlich nicht nur bei den Teilnehmern Interesse wecken wird. Zu dieser Veranstaltung sind alle TSV-ler und Nicht-TSV-ler herzlich eingeladen.

 

Jedermannzehnkampf

Die Veranstaltung fand bei herrlichem Zehnkampfwetter statt, leider hatte sich trotz der vorangegangenen Werbung, sowie dem angebotenen Probetraining, nicht das erwünschte Teilnehmerfeld eingefunden. Offensichtlich gibt es vor dieser Disziplin doch einen zu großen Respekt, der jedoch aus unserer Sicht überflüssig ist. Jeder der sportlich fit ist kann erfolgreich teilnehmen. Das zeigten auch wieder einmal die leider nur zwölf Teilnehmer, die den Wettkampf bestritten. Der Sieger Frank Huber erreichte beachtliche 4913 Punkte, während das Schlußlicht immerhin noch 1141 Punkte erringen konnte. Besonders hervorzuheben sind die beiden weiblichen Teilnehmerrinnen Monika Waldemaier und Rebecca Riß, die mit hervorragenden 4047 und 3850 Punkten so machen männlichen Mitstreiter hinter sich ließen.

 

Alle wurden vom Zehnkampffieber erfaßt und waren hoch zufrieden über die eigene Leistung und das Wettkampfklima. Aufgrund der geringen Teilnahme erklärten sich sogar alle bereit, das gesamt Programm an einem Tag duchzuziehen.

 

Am Ende gab es sowohl eine Einzel- als auch eine Mannschaftswertung und wie üblich für alle jede Menge Sachpreise, auch Leistungen in den Einzeldisziplinen wurden prämiert. Besonderen Service bot die direkte Wiedergabe der beim Wettkampf aufgenommen Videobilder bei der Siegerehrung auf Großleinwand. Aufgrund des starken Drängens aller Teilnehmer, die Veranstaltung unbedingt auch kommendes Jahr fortzuführen, werden wir den Jedermannzehnkampf "98 am 19/20. September noch einmal ausrichten. Das Probetraining beginnt ca. einen Monat vorher. Sollte sich das Interesse an dieser Veranstaltung jedoch weiterhin so zurückhaltend entwickeln, wird dieser Wettkampf "99 nicht mehr angeboten. Insbesondere aus den Reihen des TSV hätten sich die Veranstalter eine größeres Interesse gewünscht.


Wettkämpfe

Aus der Fülle der Wettkampfleistungen sind folgende besondes hervorzuheben: Starker Hallenauftakt beim IBM-Sprintcup im Sindelfinger Glaspalast Mit dem IBM-Sprintcup, einem Sprint Dreikampf, hat die Hallensaison bereits wieder begonnen.

 

Der 1. Wettkampf am 22.11.97, war allerdings ohne Teilnahme der Dagersheimer Athleten. An diesem Tag fand der Hallenflohmarkt der Abteilung statt, dessen Erlös der Jugendarbeit zu Gute kommt. Ganz klar, daß die Jungen dann auch mit anpacken und schon mal auf einen Wettkampf verzichten.

 

Doch am 2. Tag im Dezember 97 waren Dennis Dubnitzki ( jetzt B - Jugend) und Jochen Hajdu, ebenfalls B-Jugend, nicht mehr zu stoppen, und sie setzten sich ein Ziel. Maßstab für Dennis war Steffen Sattelmaier, sein ewiger Rivale vom VfL Sindelfingen. "Den Steffen lasse ich heute hinter mir." Gleich 2 x gelang ihm eine neue Bestzeit: 3,25 sec reichten ihm für die 30 m fliegend, und bei 30 m vom Block war er bereits nach 4,51 sec im Ziel. Bei den 60 m vom Block waren es 7,78 sec. Am Ende war dies ein guter Platz im Mittelfeld, Sattelmaier reihte sich zwei Plätze dahinter ein, somit hatte er sein Ziel voll erreicht.

 

Das Ziel von Jochen Hajdu: " Wenn ich heute auf Platz 10 komme, bin ich voll zufrieden." Seine Zeiten: 30 m fliegend 3,05 sec. (PB), 30 m vom Block, 4,26 sec. (PB), 60 m vom Block 7,37 sec. Er übertraf seine Erwartungen über alles und verpaßte nur knapp den Platz auf dem Treppchen. Trotzdem war die Freude über den 4. Platz riesengroß.

Einige Ergebnisse unserer starken Jugend,


Jochen Haidu

Über vier Disziplinen stand er am Start, dabei wurde er gleich 3 x unter den 30 besten Württembergern registriert. Platz 19 belegte er über die 100 m in 11,46 sec. (pers. Bestzeit), Platz 17 gab es für die 200 m in 23,64 sec. (PB) und zum guten Schluß Platz 12 über 300 m in 37,17 sec, ebenfalls in neuer Bestzeit. Im Weitsprung reichte es dieses mal nicht ganz, sich unter die Besten zu mischen. Dort wurde der 30. Platz mit einer Weite von 6,19 m vermerkt, Hajdu sprang aber "nur" 6,17 m.


Dennis Dubnitzki

Bei den Bezirksmeisterschaften der Jugendlichen startete der A-Schüler Dennis über die 100m und erreichte mit 12,27 sec einen hervorragenden 9 Platz. Desweiteren gelang ihm die Viezekreismeisterschaft über 75 m in seiner Altersklasse, ebenso wie ein 3 Platz im Weitsprung mit 5,07m.


Tobias Marold

In seinem ersten 800m Lauf belegte der A-Schüler Tobias mit 2:26 min. (pers. Bestleistung) einen hervorragenden 3 Platz bei den Bezirksmeisterschaften der Jugendlichen

 

  • 1997_Ehrungsabend
Beim Ehrungsabend wurden Dennis Dubnitzki, Jochen Hajdu, Tobias und Bernd Marold mit der Verdienstnadel in Bronze ausgezeichnet

 

 

 

 

 



Saisonabschluß am 27. September 1997

Unsere "Kleinen" fuhren zum Saisonabschluß nach Weil der Stadt, um dort beim Weiler Galgenberg Mehrkampf teilzunehmen.
 
Im Vergleich zu den Ergebnissen im Frühsommer konnten sich fast alle Athleten nochmals verbessern. Erstmals die 1000-Punkte Grenze im 3-Kampf überboten Sarah Higgs und Janine Seidel. Sie belegten damit die sehr guten Plätze 3 und 6 in der Altersklasse W 10 und W 11. Jenny Kappier, W 10, wurde sechste. Ebenfalls deutlich verbessert gegenüber dem Saisonbeginn komplettierten Bianca Lang, Steffi Klose und Veronica Trianni die Mannschaft.
Bei den Jungs gelang Andreas Bittner ein starker 2. Rang, wobei er persönliche Bestleistungen im Ballwurf und Weitsprung aufstellte. Andi Marold landete in der gleichen Altersklasse im Mittelfeld. Ebenfalls zweiter in seinem ersten Wettkampf wurde Dennis Müller. Marcel Klose wurde bei den Schülern M 8 dritter, wobei ihm sein starker Weitwurf zu Gute kam. Seinen ersten Wettkampf absolvierte auch der achtjährige David Prinz.


Trainingsbetrieb


Training Schüler (im Waldstadion):

Das Training unserer Kleinsten wird von Tanja Bauknecht einmal pro Woche geleitet, Freitag Nachmittag 15 Uhr bis 17 Uhr 30

Der Trainingsbetrieb bei den älteren Schülern ist bei den Betreuern Erich und Marion Walz in fester Hand, Freitag 17 Uhr bis 18 Uhr 30

Training Jugendliche:

Trainer Ulrich Zimmer,


Trainingszeiten: Montag (in Sindelfingen), Mittwoch (im Waldstadion), sowie nach Vereinbarung (Di.,Do., Wochenende) in Trainingsgemeinschaft mit Sindelfingen

Training Aktive:

Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils 18 Uhr 30 im Waldstadion, sowie nach Vereinbarung.  

Jahresrückblick 1996

Veröffentlicht: Mittwoch, 26. Juni 1996 23:42 Drucken

Guten Abend, wir begrüßen Sie herzlich zu EXPLOSIV - Wir sind Tanja Rothfuß, Svenja Hajdu und Mareike Kanzler


Sindelfingen

Wie erst jetzt bekannt wurde, ärgerten sich bei den diesjährigen württembergischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften, die Kampfrichter, über das - so wörtlich - dilettantische Verhalten - des Trainers - vom TSV Dagersheim - Björn Holst.
Er hatte es tatsächlich versäumt die Stellplatzkarte für seinen Athleten abzugeben. Dieser sollte über die 60 m Sprint antreten. Erst 10 Minuten vor Startbeginn bemerkte der Athlet, daß er nicht gemeldet wurde. Schnell informierte er seinen Trainer über dessen Mißgeschick. Der wiederum eilte darauf hin schnell zu seiner Sporttasche und suchte verzweifelt nach seiner Stellplatzkarte. Als er diese dann endlich gefunden hatte, mußte er sich noch auf Diskussionen mit den Kampfrichtern einlassen. Nach einem längeren „ Hin - und Her" gestattete das Kampfgericht doch noch die Teilnahme zum 60 m Sprint. Zornig über das Verhalten seines Trainers, ging sein Schützling dann an den Start. Seine Wut machte ihn dabei so stark und trieb ihn geradezu auf Platz drei. Die Verantwortlichen des WLV sahen noch mal von einer Disziplinarstrafe ab. Zur Zeit wird noch darüber abgestimmt - ob eine „ Dilettanten - Strafe" eingeführt werden soll. Sollte es zu einem Mehrheitsbeschluß kommen, tritt das Strafverfahren ab 01. Januar 1997 in Kraft.


Cesenatico - Villa Marina

Wie schon in den vergangenen Jahren, fuhren die Leichtathleten des TSV Dagersheim, zum Trainingslager ins sonnige Italien - nach Villa Marina - einem kleinen Ort bei Cesenatico. Schon auf der Hinfahrt war klar, daß sich die Trainer da auf etwas eingelassen hatten. An Bord der gemieteten Kleinbusse befand sich nämlich eine ausgelassene Rasselbande - gemischt aus Mädchen und Jungen - im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Die sorgten natürlich für Stimmung und so war es kein Wunder, daß die Fahrer völlig erschöpft am Adriastrand ankamen.

Empfangen wurden sie vom Wirt - Luigiano - der die Gruppe geradezu herbeigesehnt hatte. Mit einem gequältem Lächeln, bezeugte er den Ankommenden, daß er sich freue, denn endlich - so sagte er - sei wieder Leben in seinem Haus. Im Dorf hatte es sich schnell herumgesprochen, daß die Deutschen aus dem Schwabenland zu Gast waren. Und weil schon im Vorjahr von den Jugendlichen viel zu viel mit Geld herumgeschmissen wurde, wußten die Einheimischen ganz genau, daß sich auch in diesem Jahr. wieder einige nicht an das abgemachte Taschengeld - von 50 DM - gehalten hatten. Um dem abzuhelfen - drangen sie am hellichten Tage unbemerkt ins Hotel ein und entwendeten alles was nicht niet- und nagelfest war. Dabei sollte diese Tat nur eine Warnung sein. Denn - so die Mafiosos - : Je weniger bares Du mit nimmst, desto weniger kannst Du beklaut werden.

Gelernt - so hoffen die Trainer jetzt - haben hoffentlich alle daraus. Aufregend wurde es dann noch mal nachts. Steinchen prasselten an die Fensterscheiben und die Gruppe glaubte schon wieder an Eindringlinge. Ganz ruhig verhielten sich deshalb alle. Nur nicht bewegen oder gar nachschauen - so war die Devise. Nach einer Weile wurde das Klopfen und Lärmen jedoch immer massiver. Kai Seewald - der mutigste von allen - faßte deshalb den Entschluß mal nach zu schauen. Draußen in der Dunkelheit erspähte er tatsächlich eine Mann der ins das Hotel eindringen wollte. Dies zeigte die Situation deutlich. Der Unbekannte konnte jedoch schnell überwältigt werden. Noch bevor es zu einer handgreiflichen Tat kam - stellte sich heraus, daß der vermeintliche Täter Ulrich Zimmer war, ein Trainer, der erst später anreiste , keinen Schlüssel besaß und eben nur mal ins Bett wollte.


Bernhausen

Große Sorgen mußten sich zwei A - Schüler bei den diesjährigen Württ. Meisterschaften machen, denn Ihre Trainer waren nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Bernhausener Stadion erschienen. Zum Glück hatten die beiden aber schon aus den Fehlern der Trainer gelernt und streckten schon mal die Startgebühren von Ihrem kleinen Taschengeld vor und meldeten somit rechtzeitig ihre Teilnahme zur Meisterschaft.

Aber was war passiert? Klar war nur, daß es etwas schreckliches sein mußte. Unruhig standen die beiden A -Schüler auf dem Parkplatz und hielten schon mal Ausschau -doch keine Spur von Uli  und Björn. - Bestellt und nicht abgeholt - so fühlten sich die zwei Sprinter. Dann endlich pfiff der silbergraue Passat auf den Parkplatz. Björn entstieg als erster dem Fahrzeug. Der sonst so offene und freundliche Holst wirkte völlig verstört und sein Verhalten war nicht zu erklären. Sein Gesicht zeigte strenge, verkrampfte Züge und an ein Lächeln brauchte man nicht zu glauben. Jetzt kam auch Zimmer zu den verdutzt dastehenden Schülern. Total verwahrlost sahen die beiden aus. Die Haare nicht gekämmt und man vermutete, daß es zur morgendlichen Dusche auch nicht mehr ganz gereicht hatte.

Mit einem Klatsch in die Hände und den Worten: „ So Jungs -macht euch mal warm - bewegt euch - wir haben nicht mehr viel Zeit!" - wollte Ulrich Zimmer so einfach zur Tagesordnung übergehen. Doch so einfach war das natürlich nicht. Eine Erklärung war zwingend erforderlich und darauf bestanden die Schüler genauso wie die anwesenden Eltern. Schließlich machten sie sich über 1 Stunde lang Gedanken - was passiert hätte sein können. Und jetzt mußten sie sich auch noch Sorgen um den Zustand machen - und der war jämmerlich.

Nur zögernd rückten Holst und Zimmer mit der Sprache heraus. Heute weiß man, daß sie am Vorabend den Polterabend ihrer Trainerkollegin, Annette Gruber und deren Freund Ralf Feucht, gefeiert hatten. Dabei ist ihnen aus noch unerklärlichen Gründen der Alkoholspiegel etwas nach oben gerutscht. Dieser war letztendlich auch für das Aussehen und den schrecklichen Zustand der beiden verantwortlich.

Nach letzten Meldungen sind Zimmer und Holst wieder außer Alkoholgefahr. Nur Wasser und Fruchtsäfte wollen sie noch zu sich nehmen. Ob ihnen das gelingen wird? Zweifler befürchten dies und erwarten einen Rückfall - spätestens dann, wenn Annettte Gruber und Ralf Feucht zu glücklichen Eltern geworden sind.

Ja - man darf gespannt sein wie sich dieser Fall noch weiter entwickelt. Wir jedenfalls werden weiter beobachten und sie selbstverständlich auf dem laufenden halten.

Das waren die Meldungen - wir wünschen noch einen schönen Abend und freuen uns, wenn Sie morgen wieder dabei sind!


Tschüs bis dann, Ihre Tanja Rothfuß und Svenja Hajdu

Jahresrückblick 1995

Veröffentlicht: Dienstag, 27. Juni 1995 23:53 Drucken

Das Jahr 1995 aus der Sicht der Leichtathleten im TSV-Dagersheim

Schnell ist das Jahr 1995 wieder vergangen, obwohl doch so viel passierte und von den Leichtatheten unternommen wurde.

Angefangen mit der Hallensaison, wurden bereits im Rahmen des Sindelfinger Hallensportfestes im Glaspalast Siegerehren errungen. Unsere Schülergruppe, Jungs wie Mädchen, entwickelte sich zu einer erfolgreichen Maischaft, was sich auch auf dem IBM-Sprintcup unter Beweis stellen ließ. Hier brachte das kontinuierliche Training, anfangs einmal in der Woche und sehr spielerisch gehalten, seine Früchte. Mit zunehmendem Alter wird dann zweimal in der Woche trainiert, die leichtathletischen Bewegungsabläufe treten mehr in den Vordergrund.

 Im Frühjahr, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen vertrieben die kalte Winterluft, richtete die Leichtathletikabteilung die Kreiswaldlaufmeisterschaften im Waldstadion aus. 

 

  • 1995_Schueler D
  • 1995_Schueler C
Hier zeigte sich, daß nicht nur die Schüler Erfolge ver- buchen können, sondern auch eine Aktiven- mannschaft, die den Titel des Kreiswaldlaufmeisters nach Dagersheim holen konnte. Hier zeigte sich vielleicht auch der Erfolg eines konsequenten Wintertrainings, sehr unterstützt von P.Grötzinger, unserem Platzwart. Er hat bei Wind und Wetter die Tartanbahn vom Schnee befreit, wenn auch sonst alles im Stadion geschlossen war, so uns doch den montäglichen Zugang zur Bahn ermöglicht. Mittwoch war Hallentraining (Koordination und Sprint) in der H. Raiser-Halle angesagt, wo wir uns mit der Böblinger Leichtathletik eine Halle teilten und als Gäste froh waren, eine Trainingseinheit im Warmen absolvieren zu können. Nach dem Krafttraining am Freitag wurde zum Auslockem noch eine spielerische Einheit absolviert, und am Wochenende die obligatorische Laufeinheit im Wald.

 

 

  • 1995_Cesenatico
Ein erster Höhepunkt im Vereinsjahr war das Trainingslager in Italien, wieder bei unserem alt bekannten Wirt Luciano in Villamarina an der Adria. Er erwartete uns schon mit offenen Armen, wir erweckten sein bis dahin leeres Haus zum Leben. Sport und Hauptsache Spaß dabei, das war der Leitsatz. Wahrlich wurde viel trainiert, jeden Tag zwei Einheiten. Aber in warmer Umgebung, Sonne und am Meer macht alles doch viel mehr Spaß. Sandstrand, Wasser, Spielhölle. Alles da, was man so braucht. Die Großen genossen den Rest vom Tag am Strand, die Kleinen in der Spielhölle am Tip-Kick. Zum Abendessen fand sich der gesamte Mob im Hotel ein und genoß die grandiose italienische Küche. Pasta gab's zum Mittagessen, abends einen Salat zur Vorspeise, dann alles, was das Herz begehrt. Öfter mal Fleisch, mal Fisch, die Großen freuten sich besonders über die Platten mit den Miesmuscheln. Und die waren reichlich!
 

Unser Unglücksrabe Dennis hatte das Pech am Hacken, hinterher den Nagel im Schienbein. Aber mit seinem gebrochenen Bein hatte er wenigstens die Gelegenheit, im Krankenhaus Italienisch unter Italienern zu lernen. Das blieb dem Rest der Truppe versagt. Am sommerlichen Teutonengrill, die Vorbereitungen für die Sommersaison waren in vollem Gange, kann ja fast jeder Deutsch.

Und was machen die Leichtathleten, wenn sie nicht auf dem Platz sind? RADFAHREN! Insgesamt sechs mehr oder weniger versehrte Leichtathleten hatten ihre Fahrräder mitgenommen und genossen die kleinen, umbefahrenen, italienischen Landsträßchen. Hinein ins Hinterland, nach 40krn wird's auch interessant, da fangen die Berge an. Ein Pass in jeder Tour muß sein, die Abfahrten sind einfach wunderbar! Landschaft zum Verlieben und Anstrengung gratis. Die Tour der Touren war, wie bereits 1994, die Fahrt nach San Marino, dem kleinen Staat im Staat Italien. Hoch über der Küstenebene wurden die Radler belohnt mit einem grandiosen Blick über die selbige, bishin zu Küste.
 
Kaum wieder aus dem Trainingslager in der Heimat überschlugen sich die Ereignisse fast. Wir richteten unser "1. Dagersheimer Sprung- und Wurfmeeting" aus. Die Resonanz war gut, obwohl die Teilnehmerzahl aufgrund des kalten und verregneten Wetters etwas zu wünschen übrig ließ. Aber wir ließen uns nicht verdrießen, schließlich kommen ja noch andere Veranstaltungen.
 

Nahezu jedes Wochenende war jemand auf Wettkämpfen, mal mit mehr mal weniger Erfolg. Allen vorne an stand Jochen Hajdu, der auf Baden - Württembergischer Ebene ganz vorne mitmischen konnte. Auf Kreisebene führt er die Bestenliste im Sprint an, im Weit- und Hochsprung konnte er die Plätze 2 und 3 erringen. Auch Kugelstoßen kann er gut so daß in der Endabrechnunng des Mehrkampfes ebenso die beste Leistung im Kreis von Jochen erzielt werden konnte. Anerkennend meinten Trainer und Funktionäre, auch anderer Vereine: 'Ein Riesentalent".

Der nächste Termin im Waldstadion Dagersheim hieß Bezirksmeisterschaften Zehnkampf der Männer. Über 30 Teilnehmer kamen aus dem gesamten südwestdeutschen Raum und trotz Regenschauern war die Stimmung hervorragend. Die schon unterdessen traditionelle Veranstaltung war ein voller Erfolg, die Aktiven kommen jedes Jahr immer wieder gerne, so wird von Jahr zu Jahr das Teilnehmerfeld etwas größer. Hier konnten die Dagersheimer Mehrkämpfer wieder ihre Vielseitigkeit ausspielen. Die Dagersheimer Mannschaft errang den Titel des Bezirksmeisters und allen voran Kai Seewald, dicht gefolgt von Martin Stäbler, lieferte mit über 6000 Punkten einen achtbaren Wettkampf ab.
 

 

  • 1995_Wildbad
Kurz vor den Sommerferien ging's mit der kompletten Abteilung für ein Wochenende ab nach Wildbad, in's Turnerheim. Wildbad, schon ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Leichtathleten geworden, war wieder ein Wochenende lang Sport, Spaß und Spiel. Die "Kleinen", fast alle Kinder und Jugendlichen gingen mit, haben besonders den Brunnen belagert, was in einer regelrechten Wasserschlacht endete, schließlich geht man ja mit Luftballons und Eimern ausgerüstet in's Trainingslager. Es dauerte nicht lange, bis die "Großen" auch pitschnaß waren, und jeder versuchte, jeden unter Wasser zu setzen. Ansonsten wurde Beachvolleyball gespielt, nebenbei wurde auch jeden Tag einmal trainiert. Ein großes Lagerfeuer und die Nachtwanderung mit Fackeln gehören ebenso zum abendlichen Lagerleben, wie das Vereinsquiz von Björn Holst, bei dem Intelligenz und Ideenreichtum gefragt waren.

Nach den Sommerferien stand dann noch der Volkslauf im Dagersheimer Wald auf dem Programm. Diese seit einigen Jahren schon als fester Bestandteil des Jahresprogramms geltende Veranstaltung für den Breitensportbereich war mit über 200 Teilnehmern sehr gut besucht.


Eine weitere Breitensportveranstaltung war der erste, in Dagersheim durchgeführte Zehnkampf für Jedermann. Es kamen fast 40 Teilnehmer, die die Leichtathletik aus reiner Freude am Sport machen. Den Organisatoren, Kampfrichtern und Helfern, alle aus den Reihen der Leichtathletik im TSV, war es eine interessante Erfahrung, auch einmal "auf der anderen Seite" beim Wetämmpfgeschehen dabei zu sein.

 Zum Jahresabschluß wurde noch eine Weihnachtsfeier organisiert, diesmal erstmals im ev. Gemeindehaus, ein sehr schöner Rahmen. Für alle, Kinder und Erwachsene war es ein schöner Nachmittag, die Eltern haben sich teilweise auch mit eingefunden, zum Abschluß des Jahres haben sich alle noch einmal getroffen und die Saison 95 herzlich ausklingen lassen.



Aus der Zeitung:

  • 1995_Zehnkampf