Abt. Leichtathletik

Württ. Staffelmeisterschaften in Asperg

Veröffentlicht: Sonntag, 09. Mai 2004 22:26 Drucken

In der selben Besetzung als vor zwei Wochen in Nagold ging es diesmal am 9. Mai 2004 zu den Württembergischen Staffelmeisterschaften in Asperg. Partick Öhler, David Prinz und Marcel Klose hatten sich vorgenommen diesmal unter der 9:00 min Grenze auf 3x1000 m zu bleiben. Mit 9:01,75 min wurde dieses Ziel knapp verfehlt. Trotzdem war es eine Steigerung von 21 sec. gegenüber dem Rennen in Nagold. 

Die erste Aufregung gab es schon weit vor dem Start. Alle drei hatten keine Sicherheitsnadeln dabei und so ging es erst mal auf die Suche nach Sicherheitsnadeln anstatt sich warmzulaufen. Nachdem dieses Problem beiseite geschafft war gab es zwei Minuten vor dem Start noch mal kurz Hektik. Startläufer Partick Öhler hatte sich aus Versehen die falsche Startnummer mit seinen geliehenen Sicherheitsnadeln angeheftet. Während der Starter schon bereit war, mußte Partick einen kurzen Sprint über den Rasen hinlegen und sich die richtige Startnummer anheften. 

Dafür setze er sich sofort nach dem Start an die Spitze des Feldes und konnte auf den ersten 1000 m einen Vorsprung von 30 m herauslaufen. David Prinz als zweiter lief ein beherztes Rennen und konnte diesen Vorsprung halten und übergab mit ebenfalls 30m Vorsprung vor dem Rest des 10-köpfigen Läuferfeldes auf den Schlussläufer Marcel Klose. Da Marcel als Speerwerfer kein ausgesprochener Langstreckenläufer ist, war klar das dieser Vorsprung nicht reichen wurde. 

So mußten noch vier Mannschaften vorbei gelassen werden. Letztendlich reichte es für einen sehr guten fünften Platz in Württemberg.

Stabhochsprungmeeting Sindelfingen

Veröffentlicht: Samstag, 01. Mai 2004 22:27 Drucken

Am 1. Mai 2004 war es soweit. Für David Prinz und Marcel Klose stand der erste Stabhochsprungwettkampf an. Stabhochsprung ist ja bekanntlich die anspruchsvollste Disziplin in der Leichtathletik. Hier werde Schnelligkeit, Kraft und turnerisches Können verlangt. Der Sprung setzt sich aus 25 Einzelabläufen innerhalb knapp 1 Sekunde zusammen. 

So waren die Erwartungen auch nicht allzu hoch. Mit 2.30m hatte man sich angemeldet. Am Ende stand für David Prinz übersprungene 2.50m und für Marcel Klose sogar übersprungene 2.60m. Für den ersten Stabhochsprungwettkampf ganz beachtliche Höhen. Am Schluss war dann nur noch die Frage im Raum, wann den nun endlich der nächste Wettkampf stattfinden wird.

Bahneröffnung Nagold 2004

Veröffentlicht: Sonntag, 25. April 2004 22:27 Drucken

Am Sonntag, den 25. April 2004 ging es für die Schüler A zum ersten Mal wieder zu einem Bahnwettkampf. Marcel Klose, Patrick Öhler und David Prinz waren über die 3x1000m am Start. In der Zeit von 9:22,56 min mussten sich die A-Schüler des TSV Dagersheim nur den B-Jugendlichen des TSV Nagold um 17 sec geschlagen geben. 

Die nachfolgende Schüler A Staffel hatte schon mehr als 1 min Rückstand. Aber der Blick auf die Einzelzeiten zeigt, das noch Potenzial vorhanden ist. Alle drei blieben zwischen 5-10 sec über ihrer in der Halle gelaufenen Bestzeit. Aber da die Saison gerade erst angefangen hat soll diese Zeit schon bei den württembergischen Staffelmeisterschaften am 9. Mai unterboten werden.

Trainingslager Gengenbach 2004

Veröffentlicht: Sonntag, 04. April 2004 19:55 Drucken
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Vom 13. - 17. April 2004 gingen die Dagersheimer Leichtathleten in das traditionelle Trainingslager über Ostern. Dieses Jahr sollte alles perfekt sein.

Sogar ein eigener Koch wurde engagiert und mitgenommen. Damit vor Ort ja auch nichts passierte, hatte Frank die meisten Zutaten schon in Dagersheim besorgt und mit nach Gengenbach gebracht.

Nur die Getränke wurden vor Ort gekauft. Frank, seines Zeichens 3-Sterne Koch und Schülertrainer, versorgte die Athleten mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen in dem (noch) elterlichen Restaurant vorzüglich. So gut verpflegt konnte das Trainingslager nur ein Erfolg werden.

Unglücklicherweise gibt es aber auch Dinge, die man nicht planen kann. Gleich im ersten Training zog sich Martin Egeler beim Aufwärmen einen Bänderriss zu. Damit war für ihn das Trainingslager beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Als einzige Disziplin blieb ihm noch das Diskuswerfen. Erschwerend kam hinzu, dass die einzige Zufahrtsstrasse am zweiten Tag morgens von Baggern aufgerissen wurde. So mussten noch vor dem Frühstück die Fahrzeuge ins Tal gebracht werden, damit man überhaupt ins Stadion zum Training fahren konnte.

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Auf der Rückfahrt ging es dann über verschlungene Waldweg zu der Unterkunft zurück. Allerdings spielte das Wetter mit. Bei strahlendem Sonnenschein konnten alle leichtathletischen Disziplinen trainiert werden. Hürden standen ebenso auf dem Programm wie Diskus, Hochsprung, Stabhochsprung, Staffel, Weitsprung und Speer.

Des weiteren wurden die technischen Fähigkeiten im Fußball und Volleyball stark verbessert. Insgesamt wurde jeden Tag ca. 5 Stunden Training absolviert und einige signifikante Leistungssteigerungen waren zu erkennen.

Nach jedem Training wurde noch ein 500m Lauf absolviert, was ab und an zu Diskussionen mit den Trainern führte. Diese wurden aber trotz Muskelkater in sehr guten Zeiten gelaufen. Am letzten Abend ging es ins Billardcafe. Hier waren ganz andere Fähigkeiten gefragt als auf dem Sportplatz, was manchmal zu einiger Verwirrung führte.

Die ganze Gruppe wäre gerne noch einige Tage länger geblieben, aber am Samstag hieß es Abschied nehmen aus Gengenbach. Länger bleiben wird Frank in Gengenbach. Er wird zum 1. Mai das elterliche Restaurant, den Löwenberg-Keller, übernehmen.

Für seine zweijährige Trainertätigkeit an dieser Stelle nochmals vielen, vielen Dank und einen guten Berufsstart. Dem Rest der Gruppen bleibt jetzt noch die Vorfreude auf das Trainingslager im nächsten Jahr.