Abt. Leichtathletik

Jahresrückblick 2001

Veröffentlicht: Donnerstag, 28. Juni 2001 00:50 Drucken
  • 2001_TL_Gengenbach_1
Im Jahre 2001 durchlebte die Leichtathletik eine kleinere Krise. Bis auf zwei Gruppen gab es keine weiteren Schülergruppen mehr. Die erfolgreichen Jahre Ende der neuziger waren vorbei und neues war noch nicht in Sicht. Mit dem restlichen vewegenen wurde trotzdem ein Trainingslager in Gengenbach von Frank Krasemann organisiert. 
 
Köstlich verpfelgt wurden die Athleten und Athletin im Löwenbergkeller, dem Restaurant der Eltern von Franks Eltern. Auch die Unterkunft im malerisch gelegenen Schwarzenbächerhof führte dazu, das einige Athleten mehr mit dem bauen von Flussdämmen beschäftigt waren als mit dem Training. Im Training standen dann die üblichen Technikeinheiten auf dem Programm. Bei Hürdenlaufen waren noch deutliche Defizite zu sehen. Auch die anderen technischen Diziplinen waren noch etwas ausbaufähig in den Augen der Trainer. 
  • 2001_TL_Gengenbach_2
 
Spaß hat es aber allen gemacht und an eine Fortsetzung dieser Art von Trainingslager kann man mit Sicherheit denken.

Jahresrückblick 2000

Veröffentlicht: Mittwoch, 28. Juni 2000 00:15 Drucken
Aus dem TSV - Spiegel 2000 
 
Der Vorstand

Abteilungsleiter Stefan Zimmer

Stv.Abteilungsleiter Frank Stahn

Schatzmeister Steffen Knapp

Jugendleiter Dennis Dubnitzki

Sportwart Erich Walz

Jugendsprecher Jochen Hajdu

Lauftreffleitung Sönke Reinhold

Trainersprecher Ralf Feucht

Die Abteilungen

Dennis Dubnitzki und Michael Seitter trainieren mit unseren Kleinsten. Die Kinder sind im Alter von 5 bis 9 Jahren und werden noch sehr spielerisch in die Leichtathletik eingeführt. In erster Linie soll hier das Interesse an der Bewegung geweckt werden, außerdem lernen die Kinder sich an Regeln zu halten, denn ohne Disziplin läuft beim Sport nicht viel. Deshalb gilt auch hier - früh übt sich, wer ein Meister werden will.

Ab und zu dürfen die Kids dann auch schon mal richtige Wettkämpfe bestreiten und lernen die Bedeutung des Wortes "Teamgeist", der für eine Mannschaftswertung von enormer Bedeutung ist.
 
Erich Walz und Tobias Marold sind für das Training der 10-14jährigen verantwortlich. Eine Aufgabe die nicht immer ganz einfach zu bewältigen ist. So wurde es notwendig, eine Leistungsgruppe einzurichten. Die ehrgeizigen trainieren hier - die "Kasperle" dort- und jeder hat seinen Spaß an der ganzen Sache.
 
In dieser Altersgruppe laufen die Athleten ihre erste Staffel über 50 m, was immer wieder zur größten Nervenstrapaze wird - für die Läufer genauso wie die mitgereisten Eltern, von den Trainern ganz zu schweigen. Zum Wettkampfprogramm zählen noch alle weiteren Disziplinen wie sie Ihnen vom Zehnkampf bekannt sein dürften, sowie die Crossläufe.
 

Uli Zimmer, Jugendtrainer, und seine Vertretung Björn Holst, hatten im Jahr 2000 leider einen einseitigen Trainerjob zu verrichten. Mit Freude - oder doch mit Wehmut? - denken wir an das Jahr 1999. Seine Truppe war im Erfolgsrausch, bei sehr vielen Wettkämpfen waren sie auf den Kurz- und Mittelstrecken "the winning team".

 

Ganz anders verlief das Jahr 2000. Verletzungen stoppten den Ein oder Anderen, den Einen mehr den Anderen weniger. Die Trainingsabende wurden zum reinsten Trauerspiel und letztendlich war ein Totalausfall zu verbuchen, die übrig gebliebenen Athleten entschieden sich, die Saison auf den Langstrecken zu beenden.

Die Erwachsenen, die sich selbst gerne auch "Aktive" nennen, trainieren des Winters in der Hermann-Raiser-Halle in Böblingen. Nach der langen Winterpause freuen sie sich auf die ersten Sonnenstrahlen, das Motto heißt dann: Je länger, je lieber! So hetzen sie den Sommer über durch den Dagersheimer Wald um sich für die Schönbuch-Cup-Läufe und die Halbmarathons fit zu machen. Nur noch wenige bestreiten einen klassischen Leichtathletik Wettkampf. Aber aktiv sind sie allemal - und das ist schließlich die Hauptsache!

 

Kreismeisterschaften Crosslauf in Leonberg

Die Leistungen:

Erstmals waren auch die Jüngsten der Abteilung mit dabei. Linda Heidingsfelder feierte gleich ihren ersten Sieg über 800 m, in der Klasse W 7. Ein packendes Duell zeigten die Jungs M 10/11. Patrick Oehler griff auf den letzten 150 m den bis dahin führenden an und konnte somit das Rennen für sich entscheiden. Ihren ersten Wettkampf bestritt auch Sandra Benzinger, W 14. 2400 m musste sie absolvieren und die Strecke war anspruchsvoll. Es war ein großartiger Lauf, der mit dem Titel belohnt wurde.

Weitere Platzierungen :

  • 2. Platz Mannschaftswertung M12/M13  Andi Marold, Andi Bittner, Daniel Breuning
  • 2. Platz Tobias Marold, 3600 m
  • 3. Platz Mannschaftswertung M 10/M11 800 m Denis Heidingsfelder, Lukas Wanner, Marcel Klose, Patrick Oehler
  • 2000_Bilder_Jahresrueckblick
  • 2000_Bilder_Jahresrueckblick_5

 

Kreismeisterschaften der Schüler in Herrenberg

Marcel Klose, M11, landet den Supergau im Gäu. Beim Ballwurf schockte er seine Konkurrenz gleich im 1. Versuch mit einer Weite von 49 m, das ist fast eine Freibadlänge, der Titel war ihm sicher.

Weitere Platzierungen :
Vizemeister: Marcel Klose M11,    Weitsprung, 3,94 m

Dritter Platz: David Prinz, M11,     50 m, 8,12 sec

                  Patrick Oehler,M11,  1000 m, 3:51,48 min

  • 2000_Bilder_Jahresrueckblick_2

 

 

Auftakt Schönbuchcup - Holzgerlingen

Mit Tobias Marold und Dennis Dubnitzki schickten wir unsere derzeit besten Langstreckler auf die Runde. Auf Anhieb gelang es den beiden, wieder auf ganz begehrte Plätze zu laufen. In Ihrer Altersklasse belegte Marold Platz eins, 40:31 min. Dubnitzki Platz drei in 42:05 min.



Je länger - je lieber! Halbmarathon in Stuttgart

Schon eine Woche später trafen sich Tausende von Sportlern zum 7. Stuttgart Lauf. Allein zum Halbmarathon waren fast viertausend Läufer gemeldet. Mittendrin drei Dagersheimer der LA-Abteilung - Dubnitzki, Marold und Giehl.

Dubnitzki wurde fünfter seiner Altersklasse in 1:25:09, Marold wurde siebter seiner Altersklasse, 1:26:05. Giehl ließ sich ein bisschen mehr Zeit. Sein Lauf dauerte 1:29:45


Veranstaltungen im Waldstadion

Die 10-Kampf Bezirksmeisterschaft wird schon seit mehreren Jahren in Folge in Dagersheim ausgerichtet und zählt zu den Highlights bei den Athleten - genauso - wie bei den Veranstaltern. Über zwei Tage erstreckt sich dieser Kampf, die wie folgt festgelegt sind :

1. Tag : 100 m Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung 400 m
2. Tag : 110 m Hürden, Diskus, Stabhochsprung, Speer, 1500 m Lauf

Bei strahlendem Sonnenschein zeigten die Athleten Topleistungen, so zum Beispiel die 7,02 m im Weitsprung oder 4,00 m beim Stabhochsprung, 50,92 m beim Speerwurf - um nur einige tolle Leistungen zu nennen.


Schönbuchcup im September

Immer beliebter werden bei vielen Athleten und Freizeitläufer die Cupläufe. Dagersheim stand als fünfter von sechs Läufen fest. Wieder war die Teilnehmerzahl von insgesamt 600 Athleten sehr groß, doch auf den Ansturm waren wir dieses mal sehr gut vorbereitet. Hauptorganisator Erich Walz hatte seine Mannen (und seine Frauen) fest im Griff. Klar war allerdings auch, dass wir noch auf Fremdhelfer angewiesen sind. Mit den Abteilungen Ski und Gymnastik standen uns schnell ca. 50 Helfer zur Seite, die offensichtlich sogar noch Freude an ihrer Arbeit hatten - denn eine Helferzusage für 2001 gibt es bereits. Stefan Paul und Veronika Maiwald sicherten sich den Gesamtsieg schon vorzeitig. Sie erinnern sich bestimmt auch noch an die Medienberichte.

 
Aus Dagersheimer Sicht hatten wir mit Dennis Dubnitzki noch ein heißes Eisen im Feuer. Doch nach der ersten Runde sah er gar nicht mehr frisch aus - eine Zerrung plagte ihn-doch an aufgeben war nicht zu denken. Der Grund lag nah. Er wusste, dass er nur noch ankommen musste und der Gesamtsieg in seiner Altersklasse war auch ihm sicher. Also lief er - und das ganz freiwillig - seine 2. Runde von noch mal 7,5 km, zu Ende.

 

Veranstaltungen außerhalb des Stadions

Ab und zu brauchen die Athleten auch mal Abwechslung, Lockerheit, Spaß und Natur pur. Deshalb ist Hüttenzauber im Gauertal bei den Aktiven ein absolutes Muss. Beim Wochenende im Schnee und bei Abenden am Kaminfeuer kommt schon ordentlich Stimmung auf, da wackeln schon mal die Wände.

Einmal im Jahr trifft sich die Abteilungsfamilie zum großen Ausflug. Kleine, Große, Alte und Junge, alle kommen immer wieder gern. Besonders die Kleinen hatten viel Spaß im Ravensburger Spieleland.
 
Für die Schülergruppe stand außerdem noch ein Trainingslager auf dem Programm. Dort wird es aber noch einmal ein bisschen ernster, denn es wird tatsächlich auch trainiert, trotzdem steht der Spaß an vorderster Front.

 

  • 2000_Ravensburger_Spieleland

Jahresrückblick 1999

Veröffentlicht: Montag, 28. Juni 1999 00:09 Drucken

Trainingslager Cesenatico

Das Trainingslager 1999 ging wieder einmal nach Cesenatico, wo der Wirt Luciano uns schon sehnsüchtig erwartet. Er hatte doch in den letzten Jahre immer gute Erfahrung mit den Dagersheimer Leichtathleten gemacht.

  • 1999_Cesenatico_1
Diesmal waren neben den üblichen Verdächtigen auch viele ganz kleine Kinder mit dabei, die den Eisumsatz ziemlich ankurbelten. Die Älteren hielten sich doch an bewährtes wie zum Beispiel Cappuccino, der in Italien doch gleich doppelt so gut schmeckt wie in Deutschland. Für die Radfahrer gab es etwas besonderes, führte doch ein lokales Radrennen direkt am Hotel vorbei. So konnte man die Anstrengungen der Fahrer von der Terrasse aus begutachten, bevor man sich selber auf die Räder schwang. Die Trainingsgruppe der Jugendlichen um Trainer Ulrich Zimmer mußte unterdessen ihre Trainingseinheiten im Nahen Pinenwald bzw. im Stadion von Cesenatico abspulen. Hier standen neben den üblichen Trainingsläufen aber auch Technik auf dem Programm. 

Damit der Spass nicht zum kurz kam galt es am Mittwoch, dem trainingsfreien Tag, wie immer im Trainingslager das Kulturprogramm zu absolvieren. Und diesmal war es wirklich ein Highlight. Es ging nach Florenz wo alles Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen wurden.

  • 1999_Cesenatico_2
Abends hatte der Wirt Luciano wieder zu der berühmt berüchtigten Feier in die Berge eingeladen. Der Reisebus fuhr pünktlich vor und sammelte alle partyhungrigen Leichtathelten auf. Und das waren alle. Mit Mann und Maus ging es in die Berge, wo schon reichlich gedeckte Tische warteten. Nachdem man sich erstmal satt gegessen hatte standen verschiedene Spiele auf dem Programm. Höhepunkt war mit Sicherheit der Auftritt von Mary&Mary. Danach gab es kein Halten mehr und Groß und Klein feierten gemeinsam ein unvergessliches Fest. 
 

Der Rest der Woche ging schnell vorbei und bevor man sich versah hiess es Abschied nehmen aus Cesenatico.  

Jahresrückblick 1998

Veröffentlicht: Sonntag, 28. Juni 1998 00:00 Drucken

Aus dem TSV Spiegel - Leichtathletik Jahresrückblick '98

Es war ein starkes Jahr für die Leichtathleten, das an Spannung, aus sportlicher Sicht, kaum zu übertreffen war. Doch nicht nur Leistungen zählten, ganz wichtig waren regelmäßige Treffs der großen Leichtathletikfamilie. Gründe zum Feiern fanden wir immer, und die Themen dazu waren oft sehr originell. Eine schöne Idee war zum Beispiel das Adventjogging mit Brunch" (Idee: Hartmut Giehl alias Einstein ), um nur eine von vielen zu nennen.
 

Kreiswaldlaufmeisterschaften in Altdorf im März 98

Die Sommersaison wurde mit den KWL-Meisterschaften eröffnet. 16 Teilnehmer, schön gemischt von ganz jung bis ziemlich alt, machten sich bei herrlichem Wetter auf den Weg. Stark zeigten sich die 10/11 jährigen Mädchen. Vizemeisterin wurde Sarah Higgs, Jenny Kappler wurde 5. In der Mannschaft belegten sie zusammen mit Veronica Trianni den 2. Platz

Die 9-11 jährigen Jungen hatten es nicht ganz so leicht. Bester war Marcel Klose, der 10. wurde, David Prinz hatte mit der Streckenlänge zu kämpfen, Dennis Müller plazierte sich im Mittelfeld, Andy Marold gab gefrustet seinen Lauf auf.

In der Jugendklasse lieferten sich Dennis Dubnitzki und Tobias Marold ein heißes Duell um Platz 2, der Kampf wurde für Dennis gewertet, Tobias wurde Dritter.

Die Seniorenmänner M30/35 belegten nach guten Läufen den 3. Platz mit der Mannschaft. Ralf Feucht, Erich Walz und Klaus Stahn machten dies möglich. Sönke Reinhold M 40 wurde Fünfter.

Diese Veranstaltung ist die einzige im Jahr, bei der jung und alt gemeinsam am Start stehen. Für alle Beteiligten ist das immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.


Trainingslager – Jugend

Die Jugendlichen hatten im Frühjahr 98 die Gelegenheit, mit anderen Vereinen aus dem Großraum Stuttgart ins Trainingslager zu fahren. Ziel war Italien. In Milano Marittima hatten sie beste Voraussetzungen für den sportlichen Ablauf. Zweimal täglich wurde trainiert. Bei schlechtem Wetter ging es ab in die Trainingsröhre, dort konnten sie trockenen Fußes ihr Pensum bewältigen. Leider mußte diese Röhre zu oft beansprucht werden.


Trainingslager – Aktive

Der geplante Termin wurde kurzfristig von Pfingsten auf Ostern 98 vorverlegt. Statt Allgäu entschieden sie sich dann doch lieber für Italien. Ganz in der Nähe vom Zielort der Jugend hatten sie ihre "Zelte" aufgeschlagen. Neben täglichem Training auf der Tartanbahn, ist es immer wieder eine neue Herausforderung, die hügelige Umgebung mit dem Rad zu bewältigen. Freudig zeigten sie sich auch über den Überraschungsbesuch der Jugend.


Internationale Wettkämpfe

Bergama-Türkei

Dennis Dubnitzki und Tobias Marold waren Teilnehmer der Partnerstadt Olympiade, die im Juni 98 in Bergama ausgetragen wurde. Eine Woche Hitzeschlacht war ganz schön anstrengend. Das beste an dieser Sache war eine Woche Sonderferien.


Brixen – Italien

Jochen Hajdu wurde vom WLV zum Länderkampf nominiert. Die Württembergische Jungendmannschaft belegte den 2. Platz. 11 Mannschaften waren gestartet.

 

Sportliche Highlights

Jochen Hajdu schafft Quali zur deutschen Meisterschaft. Ein Traum wurde wahr. Gleich in seinem 1. Auftaktrennen gelang es ihm die Norm von 11,40 sec zu unterbieten. Mit 11,28 sec war er für Berlin qualifiziert. Auch über 300 m sprintete er, ein paar Wochen später, mit 35,98 sec ins Ziel und lag deutlich unter der deutschen Norm.

Bezirksmeisterschaften 98 Jugend.

Es war schon unglaublich was unsere Jungs bei diesem Wettkampf in den Beinen hatten. Weil es so schön war noch mal zur Erinnerung:

  • Bezirksmeister 100 m      Jochen Hajdu
  • Bezirksmeister 300 m      Jochen Hajdu
  • Bezirksmeister 800 m      Dennis Dubnitzki
  • Bezirksmeister 4x100 m  TSV Dagersheim Dubnitzki, Seitter, Marold, Hajdu
Ohne den Schüler Michael Seitter wäre die Staffel nicht zustande gekommen. Sein Mut wurde gleich mit einem Titel belohnt. Die Staffel vom VfL Sindelfingen mußte sich bei diesen Meisterschaften, wider erwarten, mit dem 2. Platz begnügen.

 

  • 1998_Staffel


Die erfolgreiche Staffel von links nach rechts :
Tobias Marold, Dennis Dubnitzki, Michael Seitter, Jochen Hajdu

 

Schüler starten mit Bestleistungen in den Sommer 98

Gut trainiert über den Winter hatten die Schüler. Fast alle setzten neue Bestmarken bei den Wettkämpfen in Nufringen und Ostelsheim. Am Start standen: Andi Bittner, Marcel Klose, Denis Kappler (alle drei standen auf dem Treppchen), David Prinz, Dennis Müller, Gaetano Trianni, Andi Marold,Jenny Kappler, Steffi Klose, Loredana Mergola, Veronica Trianni, Sabrina Czorny.

 

Schönbuch-Cup in Dagersheim

Zum 1. Mal fiel der Dagersheimer Waldlauf in die Cup-Wertung. Über 300 Athleten waren ins Waldstadion gekommen, weit mehr als in den Jahren zuvor.

 

Aus organisatorischer Sicht ein Mammutprogramm-, denn paralell dazu fanden noch Kidsläufe statt. Die Läufer waren von der Strecke hell begeistert, genauso wie vom Ablauf, denn alles klappte wie am Schnürchen, sehr zur Freude der Abteilung. Viele viele Helfer waren notwendig, um diesen Tag reibungslos über die Bühne zu bringen.

 

Am Ende des Schönbuchcups hatte Ali Hasseine die meisten Punkte in der Männerwertung gesammelt und wurde als Sieger gefeiert. Die Jugendwertung ließ die Dagersheimer jubeln. Tobias Marold belegte in seiner Altersklasse den 2. Platz in der Gesamtwertung.


Zehnkampf – Bezirksmeisterschaften/Jedermann

Einen professionellen Wettkampf zeigten die Zehnkämpfer bei den Bezirksmeisterschaften. Bei Traumwetter kämpften sie an zwei Tagen um Punkte. Zum "Lacher" wurde dagegen der Zehnkampf für jedermann/frau. Zwei Tage standen unter dem Motto "Spaß am Spiel".

  • 1998_Zehnkampf

Über 20 Teilnehmer, im Alter von 14-64 Jahren standen am Start, um die Vielfalt der Leichtathletik kennenzulernen. So mancher mußte feststellen, daß vieles nicht so leicht zu bewältigen ist. Wie muß ich den Stab halten ?' (Stabhochsprung) "Liegt der Diskus richtig in der Hand?" ( Meistens war die Antwort –Nein!)

 

 
Aber eines hatten alle richtig gemacht. Sie hatten viel gute Laune mitgebracht und jeder war voll des Lobes über eine besonders gute Leistung der Konkurrenz. Stolz waren am Schluß alle, – war es doch eine wirkliche Meisterleistung für jeden Einzelnen.

 

Schattenseite – Verletzung

Ein Traum ist schnell ausgeträumt, wenn ein Athlet sich verletzt. Diese schmerzliche Erfahrung machte auch Jochen Hajdu. Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig. Baden -Württembergische und Deutsche Meisterschaften standen doch noch an.Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, bei den BW Meisterschaften zu starten. Mehr als ein 7. Platz über 100 m und ein 6. Platz über 300 m waren aber nicht drin. In Berlin, bei den DM, verzichtete er auf die 300 m. Über 100 m blieb er gleich 2x unter Norm und belegte immerhin noch den 23. Rang.


Ausklang

Einen harmonischen Ausklang fanden die Leichtathleten bei der Weihnachtsfeier, die von den Athletenfrauen vorbereitet wurde. Mit Spaß, Spiel und Weihnachtsliedern verging die Zeit recht schnell. Frohgelaunt verabschiedeten sich alle ins Neue Jahr.